Dann eben die nächste Wettkampfvorbereitung

So ein Mist! Man plant, macht und tut. Trainiert wie ein Besessener, macht zu allem Überfluss auch noch Diät und dann kommt…Corona! Und die Welt steht still, nichts geht mehr. Studios alle dicht, Wettkämpfe gecancelt. Und damit auch das Ende meiner Wettkampfvorbereitung für die DM Single Event

So geschehen Anfang März diesen Jahres. Durch mein Homestudio konnte ich natürlich genauso weiter trainieren wie bisher auch, aber mein Ziel „Deutsche Meisterschaft“ war dahin.
Dazu musste ich auch beruflich erstmal schauen wie ich klar komme. Mein Präsenzunterricht als Gitarrenlehrer war durch den Lockdown erstmal futsch. Glücklicherweise lief die Umstellung auf Online Unterricht per Skype wirklich gut. Und inzwischen stellt sich ja auch wieder eine gewisse Normalität ein, wenn auch mit Einschränkungen und so seltsamen Dingen wie Maskenpflicht.

Apropos Wettkampfvorbereitung

Ok, zurück zum Training, deshalb sind wir ja schließlich hier. Die letzten 3-4 Monate dümpelten ehrlich gesagt etwas vor sich hin. Nicht, dass ich nicht richtig trainiert hätte. Es ist eher so, dass ich hier und da mal ein Programm angefangen, aber nie lange durchgezogen habe. Auch meine immer wiederkehrenden Versuche, nach einem Ganzkörpersplit zu trainieren, gingen regelmäßig nach hinten los.

Auch wenn ich einen Ganzkörpersplit als absolut sinnvoll erachte und ihn auch vielen anderen empfehlen würde. Mich macht so ein Training schon in der ersten Trainingswoche völlig fertig. Jeden Trainingstag entweder Kniebeugen oder Kreuzheben halten meine Knie nicht lange schmerzfrei durch. Und dazu dann noch eine relativ schwere Einheit Bankdrücken oder einer Variation davon in jeder Einheit wird auf Dauer einfach zu viel. Auch für Schulter und Ellbogen. Dazu dann noch ein paar Assistance Übungen und der Tag ist gelaufen.

Nach meinen Erfahrungen komme ich da mit einer anderen Planung bei ähnlichem Volumen und Intensität deutlich besser zurecht. Und auch meine Gelenke! 

Und ein Ziel! Ich brauche ein Ziel!!

Am 25.10.20 finden die Deutschen Meisterschaften im Kraftdreikampf (GDFPF) in Ansbach statt. Und darauf werde ich mich ab sofort vorbereiten. Ohne zu wissen, ob die Veranstaltung wirklich statt findet oder ich tatsächlich teilnehme. Hauptsache ein Ziel!

Nächste Woche steht zunächst eine leichtere Trainings-Woche an, auch um ein paar Wehwehchen aus der Welt zu schaffen. Danach folgen 4 Blöcke à 4 Trainingswochen. Die vierte Trainingswoche ist dabei immer eine leichtere Deload-Woche. Block 1 und 2 sind Hypertrophie-Blöcke, Block 3 ein Kraftblock und der 4.Block dann die Peaking Phase vor dem Wettkampf

Nur eine schwere Übung pro Einheit

Meinen Trainings-Plan erstelle ich (wie eigentlich immer seit einem Jahr) mit dem Tool „Progress 3.2 von Pascal Su“ und wird in der nächsten Woche geschehen. Geplant sind 5 Trainingstage in der Woche, dabei 2-3 mal Bankdrücken mit Variationen, 2 mal Kniebeugen (Lowbar, Safety Squat und Split Squats) und 2 mal Kreuzheben (konventionell und einmal leichter als Romanian Deadlift).
Das Ganze so aufgeteilt, dass ich bestenfalls nur eine schwere Übung pro Trainingstag habe. Und eben die zugehörige Assistance für oberer Rücken, Schultern und Arme.

Den genauen Plan stelle ich nach der ersten Trainingswoche hier vor und natürlich auch, wie ich mich mit 5 Trainingseinheiten so fühle

Wenn du mehr zu dem von mir benutzten Trainingstool erfahren möchtest lies meinen Artikel
Kilo für Kilo-Trainingsprogramm für Fortgeschrittene

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